Unsere Leistungen

Gasinstallationen

Gasleitungssicherheitscheck
 
Nach TRGI (Technische Richtlinien für Gasinstallationen) ist der Betreiber einer Gasanlage verpflichtet, Gasinnenleitungen jährlich einer Sichtkontrolle zu unterziehen. Außerdem muss alle 12 Jahre ein Gassicherheitsscheck durch ein VIU (Vertragsinstallationsunternehmen des Gasversorgers)

durchgeführt werden.

 

Dabei wird die Gebrauchsfähigkeit einer Gasanlage beurteilt. Dies geschieht u. a. durch Einsatz eines modernen elektronischen Leckmengenmessgerätes. Damit wird festgestellt, ob die Gasanlage dicht ist. Sollte sich eine Undichtigkeit herausstellen, so kann man mit diesem elektronischen Messgerät genau die Leckrate feststellen. Der Vorteil dieser Arbeitsweise ist, dass die Möglichkeit besteht bei einer Leckrate bis 1l/h die Anlage weiter zu betreiben. Bei einer Leckrate von 1l bis 5l/h muss die Leitung innerhalb von 4 Wochen repariert oder erneuert werden. Für diesen Fall bietet sich ein Verfahren an, das sich Gasrohrinnenabdichtung nennt. Dabei werden mit Prodoral R 6-1 die Undichtigkeiten, es sind meistens die Gewindeverbindungen, abgedichtet.

 

Wir haben dieses Verfahren in unser Leistungsspektrum aufgenommen und können unseren Kunden damit eine relativ schnelle Lösung bei undichten Gasleitungen anbieten. Wir  beraten  Sie natürlich gerne individuell zu Ihrem Objekt und erstellen  ein für Sie unverbindliches Kostenangebot.

Gasrohrinnenabdichtung

Die Arbeitsweise mit Prodoral R6-1 zur Gasrohrinnenabdichtung können Sie sich am besten im nebenstehenden Film ansehen. Darüber hinaus beraten wir Sie natürlich individuell zu Ihrem Objekt und erstellen gerne ein für Sie unverbindliches Kostenangebot.

Sanitäreinrichtungen

Wasserkisten schleppen ade`.

Grohe Blue, gekühlt, ungekühlt, still, medium, sprudelnd. Tafelwasser aus dem Hahn.

Das neue Dusch WC Geberit Aquaclean Mera.

Heizungsanlagen

Die Wartung einer Heiztherme kostet 67,00 Euro.

Die Wartung einer Kombitherme (Heizung und Warmwasser) kostet 77,00 Euro.

 

Erneuerbare Energien

Solarthermie

 

Ein Solarthermie-System besteht aus den Komponenten Solarkollektor: Der Absorber des Kollektors nimmt die eingestrahlte Sonnenwärme auf und überträgt die Energie an die im Solarkreislauf zirkulierende Solarflüssigkeit. Solarspeicher: Die vom Kollektor gelieferte Sonnenenergie wird im Solarspeicher für Trinkwassererwärmung und solare Heizungsunterstützung bevorratet.

Solar-Systemregler: Abhängig vom solaren Wärmeangebot und dem Wärmebedarf schaltet der Solarregler die Solarkreis-Umwälzpumpe oder steuert den Wärmeerzeuger für die Nachheizung durch das konventionelle Heizsystem an.

Solarstation: Vorgefertigte Solarstationen enthalten neben einer Umwälzpumpe alle für den Solarkreislauf erforderlichen Mess- und Sicherheitsarmaturen. Eine Solarthermie-Anlage wird immer zusammen mit einem konventionellen Wärmeerzeuger eingesetzt, da der Wärme- bzw. Warmwasserbedarf und das jeweilige Strahlungsangebot der Sonne nicht immer übereinstimmen. Für die Warmwasserbereitung werden Kollektorfläche und Speichergröße für ein mittleres Verbrauchsprofil ausgelegt. Die solare Heizungsunterstützung deckt bei richtiger Dimensionierung ca. 20% des jährlichen Heizwärmebedarfs.

Quelle: Vaillant Heiztechniklexikon

Badsanierungen



Brennwerttechnik

Brennwertnutzung

Durch Nutzung des Brennwerteffektes wird erreicht, dass die im Wasserdampf des Abgases enthaltene Wärmeenergie zusätzlich für die Wärmegewinnung eingesetzt werden kann. Diese Energie wird durch Kondensation des Abgases gewonnen. Dazu wird im Heizgerät ein zweiter Wärmetauscher integriert, der vom Rücklauf des Heizwasserkreislaufs durchströmt wird und die Abgase unter den Taupunkt abkühlt. Abgase aus Gasfeuerungen müssen dazu auf eine Temperatur unter 56°C, Abgase aus Ölfeuerungen auf unter 47°C abgekühlt werden. Die Kondensation des Wasserdampfs ist der umgekehrte Vorgang des Phasenübergangs vom flüssigen in den gasförmigen Zustand.

Der Abgasverlust hat einen entscheidenden Einfluss auf den Nutzungsgrad des Wärmeerzeugers. Der Wärmegewinn aus der Abgaskondensation erhöht den Nutzungsgrad um bis zu 11%. Wird der Heizwert mit 100% zugrundegelegt und dieser Wärmegewinn hinzuaddiert, stehen für die Gas-Brennwertnutzung theoretisch 111%, für die Öl-Brennwertnutzung 106% zur Verfügung. Abzüglich der Wärmeverluste des Heizgerätes (Abgasverlust, Oberflächenverlust, nicht nutzbarer Anteil der Kondensationswärme) beträgt die Nutzwärme ca. 104% im Vergleich zu Heizwert-Wärmeerzeugern.

Brennwert-Heizgeräte eignen sich besonders für Anwendungsbereiche mit niedrigen Systemtemperaturen. Die Temperatur des Heizungs-Rücklaufs soll dazu so tief liegen, dass im Abgaswärmetauscher der Taupunkt unterschritten wird. Im Heizsystem sollte deshalb keine Rücklauftemperaturanhebung vorgesehen werden.

 

Quelle:Vaillant

Wärmepumpen

Wärmepumpen nutzen Wärmeenergie aus der Umwelt, die im Erdreich, in der Umgebungsluft oder im Grundwasser gespeichert ist. Dabei wird das Temperaturniveau mit Hilfe zusätzlicher mechanischer Antriebsenergie so angehoben, dass es für den Betrieb einer Heizungsanlage nutzbar ist. In der Wärmepumpe zirkuliert ein Arbeitsmittel, dessen Aggregatzustand ständig zwischen gasförmig und flüssig wechselt.

Die Funktionsweise der Wärmepumpe beruht auf einem geschlossenen, thermodynamischen Kreisprozess:
1. Das kalte, flüssige Arbeitsmittel nimmt im Verdampfer Energie aus der Wärmequelle (Luft, Geothermie, Grundwasser) auf verdampft dabei,
2. Unter Einsatz mechanischer Energie (elektrischer Antrieb) wird das dampfförmige Arbeitsmittel im Kompressor zu Heißgas erhitzt,
3. Im Kondensator verflüssigt sich das Heißgas, die dabei frei werdende thermische Energie wird an das Heizsystem abgegeben,
4. Das flüssige Arbeitsmittel wird im Expansionsventil entspannt, wodurch es stark abkühlt und somit wieder Energie aufnehmen kann.

Das erdgekoppelte Wärmepumpensystem geoTHERM bezieht rund 75% der benötigten Energie aus dem Erdreich, ohne CO2-Emissionen zu verursachen.

Fördermittel

Im März 2009 ist die neue Richtlinie zur Förderung erneuerbarer Energien im Wärmemarkt des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit in geänderter Form in Kraft getreten. Die Maßnahmen bestehen aus Investitionszuschüssen, die über das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (www.bafa.de) abgewickelt werden, und den Programmen der Kreditanstalt für Wiederaufbau (www.kfw-foerderbank.de). Eine neue Bonusförderung soll weitere Investitionsanreize schaffen, indem sie besonders innovative und hocheffiziente Lösungen zusätzlich unterstützt.

 

Bei der BAFA lassen sich einmalige Investitionszuschüsse beantragen. Diese umfassen eine Basisförderung für Solaranlagen, Biomasseanlagen und auch Wärmepumpen sowie diverse Bonusförderungen. Ob eine Maßnahme unterstützt wird, hängt von verschiedenen Voraussetzungen ab. So müssen zum Beispiel Solaranlagen einen bestimmten Kollektorertrag erreichen und die Kriterien des Umweltzeichens RAL-UZ 73 (Stand 2004) erfüllen. Bei Wärmepumpen ist der Nachweis von Jahresarbeitszahlen von 4,0 bzw. 3,5 für Neubauten und 3,7 bzw. 3,3 in Altbauten erforderlich.

 

Klimatechnik

Informationen folgen in Kürze

Bautrocknung

Bei Wasserschäden übernehmen wir die Feuchtigkeitsmessung und falls erforderlich, die Bautrocknung.

Probeentnahme von Trinkwasser

Eine Trinkwasser-Installation muss auf Legionellen untersucht werden, wenn a) es sich um eine Großanlage handelt, in der Wasser vernebelt wird (z. B. in Duschen) und b) sich diese Anlage in einem öffentlichen oder gewerblich genutzten Gebäude (mit mehr als zwei Wohneinheiten) befindet.

 

Definition "öffentliche Gebäude"

 

Zu den öffentlichen Gebäuden zählen solche, die Trinkwasser für einen unbestimmten, wechselnden Personenkreis bereit stellen. Hierzu gehören in der Regel Krankenhäuser, Hotels, Gaststätten, Kindergärten, Schulen etc. Es ist jedoch zu beachten, dass die Gesundheitsämter einen Interpretations- und Ermessens-spielraum haben. So ordnen derzeit einige Gesundheitsämter Hotels nicht mehr wie bisher den öffentlichen Gebäuden zu, sondern der „gewerblichen Tätigkeit“ – mit entsprechenden Auswirkungen z. B. auf die Untersuchungsparameter- und häufigkeit. Daher sollte grundsätzlich bei Fragen zur Umsetzung der Trinkwasserverordnung immer die Abstimmung mit dem zuständigen Gesundheitsamt gesucht werden.

 

Untersuchungspflicht für ÖFFENTLICHE Gebäude

 

Für öffentliche Gebäude ohne Risikopatienten ist eine jährliche Untersuchung vorgesehen. Diese kann auf bis zu drei Jahre ausgedehnt werden, wenn

  1. die jährliche Beprobung drei Mal hintereinander ohne Auffälligkeiten war und 
  2. die Installation den „allgemein anerkannten Regeln der Technik“ entspricht und
  3. die Betriebsweise der Trinkwasser-Installation keine deutliche Änderung des Betriebes zum Untersuchungsintervall aufweist, wie beispielsweise großflächiger Leerstand.

Für öffentliche Gebäuden wie z. B. Krankenhäuser, Dialyse-Zentren oder ähnliche Einrichtungen für "Patienten mit höherem Risiko für Krankenhausinfektionen“ ist ohne Ausnahme eine Beprobung im 1-Jahres-Rhythmus Pflicht.

 

Die Installation von (neuen) Großanlagen in öffentlichen Gebäuden ist dem Gesundheitsamt nach wie vor zu melden – unabhängig von der regelmäßigen Untersuchung auf Legionellen und dem Befund.

 

Beprobung von GEWERBLICHEN Gebäuden

 

Nach der im Oktober 2012 erfolgten Anpassung der Trinkwasserverordnung muss die erste Untersuchung auf Legionellen bis spätestens 31.12.2013 stattfinden. Betreiber haben also etwas mehr Zeit Probenahmestellen nachzurüsten. In der Folge müssen die Gebäude alle drei Jahre beprobt werden. Für die Dokumentation gilt eine Aufbewahrungsfrist von 10 Jahren.

 

Wer ist meldepflichtig und was ist im Falle von Auffälligkeiten zu tun?

 

Wird der technische Maßnahmenwert für Legionellen überschritten, muss unverzüglich eine Meldung an das Gesundheitsamt erfolgen. Meldepflichtig ist der Eigentümer des Gebäudes oder eine von ihm beauftragte Person, wie z. B. der Verwalter oder Hausmeister. Es ist zu empfehlen, das untersuchende Labor vertraglich zur unverzüglichen Meldung an das Gesundheitsamt zu verpflichten. Darüber hinaus sind die Mieter, Pächter bzw. sonstigen Nutzer zu informieren.

 

Achtung, Ordnungswidrigkeit!

 

Der Betreiber hat darüber hinaus unverzüglich

 

  • „Untersuchungen zur Aufklärung der Ursachen durchzuführen oder durchführen lassen; diese Untersuchungen müssen eine Ortsbesichtigung sowie die Prüfung der Einhaltung der allgemein anerkannten Regeln der Technik einschließen,
  • eine Gefährdungsanalyse erstellen oder erstellen lassen, und 
  • die Maßnahmen durchführen oder durchführen lassen, die nach den allgemein anerkannten Regeln der Technik zum Schutz der Gesundheit der Verbraucher erforderlich sind“
  • das Gesundheitsamt über die von ihm ergriffenen Maßnahmen informieren.

 

Das Gesundheitsamt wird nur noch bei Nichtbeachtung der Pflichten tätig, darf dann aber ersatzweise Maßnahmen auch direkt anordnen und kann bereits eine unterlassene Information über die ergriffenen Maßnahmen als Ordnungswidrigkeit ahnden.

 

Hygieneplan nach VDI 6023

 

Für Gebäude, deren Nutzung erhöhte Hygienemaßnahmen erfordert (z. B. Lebensmittelbetriebe, Krankenhäuser, Seniorenpflegeheime), wird ein Hygieneplan mit dem Betreiber, einem Hygieniker, der zuständigen Gesundheitsbehörde sowie gegebenenfalls dem Wasserversorgungsunternehmen abgestimmt. Der Hygieneplan der Trinkwasser-Installation ist nutzungs- und anlagenspezifisch zu erstellen und muss Angaben über den bestimmungsgemäßen Betrieb der Trinkwasser-Installation enthalten. Es wird empfohlen, für die Trinkwasser-Installation einen Wartungsvertrag mit einem Fachbetrieb abzuschließen oder die Maßnahmen durch speziell ausgebildetes, eigenes Fachpersonal durchführen zu lassen.

 

(Quelle: Viega)